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Bauproduktenverordnung

Lösungen nutzen!

Die neue Bauproduktenverordnung reglementiert vieles und ist dennoch auch eine Chance für Innungsmitglieder.

Systemlösung Fenstermarke: Das Marken-Fenster vom Profi von nebenan. (Quelle: Tischler NRW)
Systemlösung Fenstermarke: Das Marken-Fenster vom Profi von nebenan. (Quelle: Tischler NRW)

Zum 1. Juli 2013 tritt die neue Bauproduktenverordnung als Rechtsgrundlage für die CE-Kennzeichnung in Kraft. Was bringt diese Verordnung, die vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen entgegenkommen soll?

„Was in einem EU-Mitgliedsstaat hergestellt wird, muss auch in den anderen Mitgliedsstaaten zu verkaufen sein“, konstatierte der EU-Parlamentarier Prof. Dr. Hans-Peter Mayer auf der Fachtagung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Ende 2011 und zeigte damit auch, dass an einer Neuregelung der Rechtsgrundlagen für Bauprodukte kein Weg vorbeiführt. Im Wesentlichen geht es dabei vielmehr um Europäisierung beziehungsweise Vereinheitlichung.

Das Kernelement der bestehenden Richtlinie, die Pflicht zur CE-Kennzeichnung, bleibt bestehen. Basis für die Kennzeichnung ist damit nach wie vor die harmonisierte Norm oder das Europäische Bewertungsdokument (früher: Zulassung, ETA). Darüber hinaus ist grundsätzlich festgelegt: Ohne Leistungserklärung des Herstellers für mindestens ein wichtiges Merkmal des Bauprodukts keine CE-Kennzeichnung.

Handwerksgerechte Lösungen sind möglich

Tischler Schreiner Deutschland hat sich von Anfang an für eine handwerksfreundliche Auslegung dieses Verfahrens stark gemacht. Denn klar ist auch: All diese Reglementierungen zum Wohle des Verbrauchers sind zeit- und kostenintensiv. Das geht nicht mal eben. Denn wer selbst ein Produkt auf den Markt bringen will, muss vorher erst einmal für Prüfungen tief in die Tasche greifen. Schnell kommen auf diese Weise 5.000 bis 20.000 Euro zusammen – für die vielen kleinen und mittleren Handwerksbetriebe eine finanzielle Mammutaufgabe. Die zunehmende Abhängigkeit von Industrieprodukten wäre die Folge und damit auch eine Abkehr von dem, was Handwerksleistung im Grunde ausmacht – das Produkt.

Wo Einzelbetriebe nun finanziell und organisatorisch an ihre Grenzen stoßen, erhalten sie mit den vielfältigen Systemlösungen ihrer Verbandsorganisation machbare und handwerksgerechte Antworten. Ob mit der Fenster MARKE TISCHLER I MARKE SCHREINER für CE-gekennzeichnete Fenster, mit der TSH System GmbH (Gesellschaft für Systemlösungen des Tischler- und Schreinerhandwerks) für Systemlösungen im Bereich der Türen, der zulassungspflichtigen Treppen und der Brandschutzelemente oder mit dem Deutschen Holztreppeninstitut (DHTI) für die Regelwerkstreppe, immer werden die Lasten auf mehrere Schultern verteilt und Kosten, wie beispielsweise für die teuren Prüfzeugnisse, von der Verbandsorganisation getragen.

Gleichzeitig kann der Einzelbetrieb sicher sein, auf ein geprüftes System zurückzugreifen, das ihm erstens in der Regel selbst noch gestalterischen Spielraum lässt und zweitens in der Summe das Versprechen nach geprüfter Handwerksqualität auch einlöst.

Weitere Informationen zu den Systemlösungen im Tischler- und Schreinerhandwerk: www.fenster-marke-tischler.de, www.fenster-marke-schreiner.de, www.tsh-system.de, www.dhti.de

8. Oktober 2012

Ansprechpartner:

Fridtjof Ludwig
Tel.: 030 30 88 23-40
Fax: 030 30 88 23-42
presse(at)tischler-schreiner.de