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TSD-Mitgliederversammlung

Heute auf Übermorgen vorbereiten

Ausgesprochen gut sind die wirtschaftlichen Bedingungen für Tischler/Schreiner derzeit – ein Grund mehr für Tischler Schreiner Deutschland die Zeit zu nutzen, um die Rahmenbedingungen für Innungsbetriebe weiter zu optimieren.

Delegierte der TSD-Mitgliederversammlung im Juni 2014 (Quelle: TSD).

TSD-Präsident Konrad Steininger ließ anlässlich der TSD-Mitgliederversammlung keine Zweifel, nur eine Verbandsorganisation, die so eng zusammenrückt, dass kein Blatt mehr dazwischen passt, werde die strategischen Zukunftsherausforderungen weiterhin meistern können.

Allein von den guten wirtschaftlichen Bedingungen und der positiven Stimmung sollte man sich indes nicht täuschen lassen, mahnt Steininger. Die Konkurrenz des Tischler-/Schreinerhandwerks wachse aktuell so massiv wie selten und sei intensiv bemüht, Marktbereiche neu abzustecken.

TSD-Präsident Konrad Steininger (Quelle: TSD).

Die notwendigen Maßnahmen
Von Seiten der Innungsorganisation habe man jedoch die Trends erkannt und die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um das Gewerk optimal vorzubereiten. Damit sich Tischler-/Schreinerbetriebe regional und überregional vom Wettbewerb abheben können, wurde beispielsweise die Branchenmarke „Tischler Schreiner Deutschland“ weiter ausgebaut. So werden zukünftig auch die Qualitätsgemeinschaften wie „Entspannt modernisieren“ (www.entspannt-modernisieren.de) und „Gebäudesicherheit“ (www.wohnen-sie-sicher.de) mit dem Markenzeichen des Tischler- und Schreinerhandwerks gekennzeichnet.

In Sachen Nachwuchsarbeit stehe vor allem die Professionalisierung der regionalen Strukturen im Mittelpunkt – als marktgerechte Antwort für die Fachkräftesicherung von morgen. So sind Innungen und Innungsbetriebe mit den sinnvollen Instrumenten aus der TSD-Nachwuchskampagne für diese Aufgabe gerüstet. Hinzu kommt nun mit dem Tischler-/Schreinerbotschafterkonzept ein weiterer Ansatz, der hilft, die operative Nachwuchsarbeit zu intensivieren ohne die personellen und materiellen Ressourcen auf Innungsebene zu überfordern.

Potenzial Social Media nutzen
Weitere Chancen, junge Menschen mit dem Tischler-/Schreinerberuf in Kontakt zu bringen, sehen die Delegierten in Facebook. Immerhin 80 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen das soziale Netzwerk. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf einer TSD-Lösung liegen, die in erster Linie die Stärken von Facebook als Informationskanal und Verbreitungsmedium nutzt. So dürften sich demnächst noch mehr junge Leute fragen: „Born 2b Tischler?“ oder „Born 2b Schreiner?“

Die Kampagnenhomepages finden Sie unter:
www.born2btischler.de und www.born2bschreiner.de

Im Interesse unserer Mitgliedsbetriebe
Was die Bereiche Normung und Technik anbetrifft, sieht Steininger den Verband gut vernetzt, wenn es um die Interessen des Gewerks geht. So entsteht beispielsweise mit dem Projekt „Normen und Regelwerke“ derzeit ein weiteres TSD-Serviceangebot, mit dem Tischler-/Schreinerbetriebe vom Knowhow der Innungsorganisation profitieren.

Politische Interessenvertretung
Deutliche Fortschritte gibt es auch bei der politischen Interessenvertretung. Mit gutem Draht zur Politik und einem belastbaren Netzwerk zu den Partnerverbänden war es bereits in der Vergangenheit gelungen, in Sachen SOKA-Bau eine tragfähige Lösung zu entwickeln. Mit der nun mittelstandsgerechten Interpretation der EU-Zahlungsverzugsrichtlinie durch die Bundesregierung scheinen auch in diesem Fall die Einwände der Verbände erhört worden zu sein.

Beim Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie und bei der Erbschaftssteuerreform wird es bereits in Kürze ebenfalls auf exzellente Verbindungen ankommen, damit Tischler Schreiner Deutschland weiterhin seiner Aufgabe als Schutzschild der Branche gerecht werden kann.

TSD-Internetprojekt
Zum Meilenstein in Sachen externe Kommunikation entwickelt sich das TSD-Internetprojekt für Innungen. 27 Einzelhomepages zählt der professionelle Branchenauftritt mittlerweile. Das Prinzip ist denkbar einfach: Für die Verbände und insbesondere deren Innungen bietet der TSD-Homepagebaukasten eine hervorragende Möglichkeit, auch mit geringen personellen und materiellen Ressourcen, eine professionelle Webseite zu betreiben.

Den inhaltlichen Grundstock bilden Themenseiten mit Bildgalerien, Texten und Downloads, die an den Hauptzielgruppen des Gewerks ausgerichtet wurden. Mit eigenen Inhalten lassen sich die einzelnen Auftritte darüber hinaus individualisieren und auf ihre jeweiligen Betreiber (die Verbände und deren Innungen) anpassen.

Das neue TSD-Trainergespann: Florian Langenmair (l.) und Michael Martin (Quelle: TSD).

Neue Ära beim Tischler-Schreiner-Nationalteam
Neue Zeiten brechen indes beim Tischler-Schreiner-Nationalteam für die kommenden WorldSkills 2015 in Brasilien an. Mit Florian Langenmair (Skill: Möbelschreiner) und Michael Martin (Skill: Bauschreiner) treten zwei junge Schreinermeister und aussichtsreiche Trainertalente die Nachfolge des erfolgreichen Trainerduos um Walter Langenmair und Richard Schauer an. Das aufopferungsvolle Engagement von Langenmair (sen.) und Schauer endet damit nach über zwei Jahrzehnten.

Langenmair (jun.) und Martin scheinen ihrerseits bestens gerüstet zu sein, wie Konrad Steininger in seiner herzlichen Willkommensansprache mit einem Augenzwinkern unterstreicht: „Der eine hat jahrelang seinem Vater über die Schulter geschaut und weiß, worauf er sich einlässt. Und Michael Martin hat 2005 selbst die Goldmedaille gewonnen. Da weiß man auch, worauf man sich einlässt.“

Berlin, 25. Juni 2014

Ansprechpartner für die Redaktion:

Fridtjof Ludwig
Tel.: 030 30 88 23-40
Fax: 030 30 88 23-42
presse@tischler-schreiner.de

Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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