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BESCHLUSS DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

BHKH bleibt in der BFH

Der BHKH bleibt Mitglied in der BFH: Günter Füllgraf, Präsident des BHKH, zeigte sich zufrieden.
Hans-Jürgen Aberle, scheidender Geschäftsführer von ZDH und BFH, bedankte sich für das Vertrauen der BHKH-Delegierten. (Fotos: BHKH)

Der Bundesverband Holz und Kunststoff (BHKH) tritt nicht aus der Bundesvereinigung der Fachverbände des Deut­schen Handwerks (BFH) aus. Dies hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 21. September in Berlin nach kontroverser Diskussion mehrheitlich beschlossen. 
Die Delegierten hatten den Austritt aus der BFH Anfang 2004 ernsthaft in Erwägung gezogen. Hintergrund ist die Insolvenz des Internet-Portals handwerk.de, die den Zentral­verband des Deut­schen Handwerks (ZDH) als Träger in eine existenzielle Krise gestürzt hat. Die BFH, eine der beiden Säulen des ZDH, muss nun die finanziellen Auswirkungen mitschultern. Der BHKH hatte sich in diesem Zusammenhang entschieden gegen eine Mehr­belastung seiner angeschlossenen Tischler- und Schreiner­betriebe verwehrt. Außerdem hatte er personelle Konse­quenzen an der Spitze des ZDH verlangt.
Diesen Forderungen ist der ZDH im Rahmen seiner Neu­strukturierung weitgehend nachgekommen, befanden die BHKH-Delegierten mehrheitlich. Sie beschlossen deshalb, die Mitglied­schaft in der BFH aufrechtzuerhalten.

Günter Füllgraf, Präsident des BHKH, zeigte sich mit dem Ergebnis der Abstimmung zufrieden: Zwar habe die „leidige Geschichte um handwerk.de“ insgesamt nicht nur zu einem finanziellen, sondern auch zu einem Vertrauensverlust geführt. Der ZDH brauche jedoch den Rückhalt der Verbände, um seine wichtige politische Lobbyarbeit für das Handwerk fortführen zu können. „Der Bundesverband Holz und Kunststoff wird ihn deshalb weiter unterstützen“, so Füllgraf. 

Hans-Jürgen Aberle, langjähriger Geschäftsführer von ZDH und BFH, sowie sein designierter Nachfolger Holger Schwannecke bedankten sich für die Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit. Beide waren auf der Mitgliederversammlung zu Gast. „Ich hätte mir einen ZDH ohne Tischler- und Schreinerverband nur schwer vorstellen können“, sagte Aberle. Schwannecke fügte hinzu: „Wir brauchen Geschlossenheit, um erfolgreich zu sein.“ 


22. September 2004

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