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IHM 2012

Realistischer Optimismus

Konrad Steininger, Präsident von Tischler Schreiner Deutschland

In seinem Statement anlässlich des Medientages des Handwerks auf der Internationalen Handwerksmesse in München gab Verbandspräsident Konrad Steininger einen allgemeinen Überblick zu den Konjunkturaussichten der Branche. Dabei standen zwei Themen im Mittelpunkt: Einerseits die aktuelle wirtschaftliche Situation im Tischler-/Schreinerhandwerk und andererseits die zentrale Aufgabe der Nachwuchsgewinnung.

„2011 war ein sehr gutes Jahr für das Tischler-/Schreinerhandwerk und ein Umsatzplus von etwa fünf Prozent ist rekordverdächtig. Dass sich ein solcher Superlativ nicht einfach fortsetzen lässt, ist nur realistisch. Realität ist aber auch, dass die Tischler und Schreiner optimistisch auf das aktuelle Jahr blicken können. In vielen Betrieben wirkt sich die gute Auftragslage vom vergangenen Jahr noch bis Mitte dieses Jahres aus. In einigen Regionen haben wir aktuell die seit Jahren höchste Auftragsreichweite.

Vor allem das Feld der energetischen Gebäudesanierung ist in diesem Zusammenhang ein zukunftsträchtiger Handlungssektor. Aber auch die Tatsache, dass der Verbraucher zunehmend die 'wahren Werte' wiederentdeckt und in die Wertsteigerung und Werterhaltung der eigenen Immobilie investiert, gibt zusätzlichen Auftrieb. Hier geben unsere Tischler/Schreiner mit ihren individuellen sowie hochwertigen Produkten und Lösungen Antworten auf Kundenwünsche im Zeitalter der Energiewende.“

Eine zentrale Aufgabe

„Eine weitere zentrale Aufgabe des Gewerks, die uns natürlich alle beschäftigt, ist das aktive Bemühen um qualifizierten Nachwuchs. Unterm Strich ist der Tischler-/Schreinerberuf nach wie vor gefragt und viele junge Menschen sehen in der Tischler-/Schreinerausbildung zu Recht gute Zukunftschancen.

Dennoch zeigen auch bei uns die Bewerberzahlen einen leicht rückläufigen Trend. Das haben wir erkannt. Deshalb gehen wir intensiv auf die Jugendlichen zu, um ihnen die großartigen Chancen in unserem Gewerk aufzuzeigen. Das können wir aber nur persönlich. Daher sind vor allem unsere Innungen und Betriebe die tragenden Säulen einer erfolgsversprechenden Nachwuchsarbeit.“

Ein exzellentes Beispiel

„Nehmen Sie beispielsweise unseren Bundesentscheid „Die Gute Form 2012“. Da zeigt sich, zu welch anspruchsvollen Gesellenstücken unsere jungen Tischler-/Schreinergesellen und -gesellinnen nach ihrer bis zu dreijährigen Ausbildung in der Lage sind. Sie werden sehen, im Tischler-/Schreinerhandwerk geht es neben der hohen handwerklichen Verarbeitungsqualität und einem ausgesprochenen Materialverständnis auch um individuelles Design und kreative Gestaltung. Daher kann ich Sie wirklich nur bitten, nehmen Sie sich ein paar Minuten und lassen Sie die 17 preisgekrönten Gesellenstücke hier hautnah auf der Messe auf sich wirken.“

Berlin, 15. März 2012

Ansprechpartner für die Redaktion:

Fridtjof Ludwig
Tel.: 030 30 88 23-40
Fax: 030 30 88 23-42
presse(at)tischler-schreiner.de

Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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