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TSD-MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Wenn aus Ideen Realität wird

Den Fortschrittsbericht zum Sachstand der Verbandsaufgaben durften die Delegierten erwarten; der Adventsgruß (Adventskalender im Vordergrund) im TSD-Design war dagegen eine Überraschung (TSD)

Was die Delegierten der Mitgliedsverbände von Tischler Schreiner Deutschland zur Herbstmitgliederversammlung zu hören bekamen, stimmt weiter positiv. Denn ihr Spitzenverband des Tischler- und Schreinerhandwerks ist mit seinen strategischen Zielen absolut im Soll, wie TSD-Präsident Konrad Steininger erklärte.

Was man in den vergangenen zwei Jahren in einem wahren Kraftakt erreicht habe, bilde jetzt die Basis für den ernsthaften Umbruch zu einer zukunftsfähigen Verbandsorganisation, so Steininger weiter. Im Ergebnis mache es sich bezahlt, dass man sein Netzwerk gegenüber Politik und Partnerorganisationen weiter ausgebaut habe.

Ohne Netzwerk kein Dialog

„Nicht auszudenken, wo unsere Branche heute stünde, ohne Tischler Schreiner Deutschland als Dialogpartner für die Interessen des Gewerks, zum Beispiel gegenüber den Sozialkassen und der Berufsgenossenschaft“, macht Steininger deutlich. Am Fall des Arbeitsmedizinischen Dienstes sehe man beispielsweise ganz aktuell, dass nur Verbände in der Lage sind, ein sinnvolles Konzept zu entwickeln, das die Bedürfnisse der Betriebe in den Mittelpunkt stellt.

Handeln an entscheidender Stelle

Ebenso habe man mit der Entwicklung der Marke „Tischler Schreiner Deutschland“, aber auch mit der Neuausrichtung der TSD-Nachwuchskampagne entscheidende Antworten auf die großen strategischen Herausforderungen der Zukunft gefunden, die man nun weiter ausbauen möchte.

Die Marke des Tischler- und Schreinerhandwerks soll dabei in ihrer zukünftigen Ausrichtung noch stärker an der Leistungsvielfalt des Gewerks ausgerichtet werden, um ihren Wert als Markenlogo zu unterstreichen. Bei der Nachwuchsgewinnung geht es zukünftig vor allem darum, die bereits entwickelten zahlreichen Hilfsmittel der Kampagne über die gesamte Organisation noch stärker zu verbreiten und mit einem geeigneten Konzept konsequent in die tägliche Innungsarbeit einzubinden. Dazu gehören auch eine bessere Kommunikation der im Bundesgebiet vorhandenen Lehrstellen- und Praktikumsplätze sowie eine genaue Analyse der eigenen Handlungspotenziale in den sozialen Netzwerken.

Zur Markenphilosophie gehört auch die konsequente Präsentation der Leistungsvielfalt auf Basis des gemeinsamen Erscheinungsbildes, hier: während der LIGNA 2013 (TSD)

Weitere Schritte Richtung Zukunft

Hauptgeschäftsführer Martin Paukner sieht die Entwicklung mehr als optimistisch: „Zu sehen wie in diesem Verband aus Ideen Realität wird, ist großartig“, sagt der 44-jährige. „In jedem Handlungsfeld wie auch bei Bildungsthemen oder der Normung konnten wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.“ Gut aufgestellt sieht er daher gegenwärtig den Verband und erwartet, dass sich die Mitgliedszahlen 2014 mindestens stabilisieren werden.

Mit einer umfangreichen Initiative zur Sicherung der Ausbildungsqualität wird im kommenden Jahr das bundesweite Leistungsangebot erweitert. Zu jedem wichtigen Abschnitt eines Ausbildungszyklus werden den Mitgliedsbetrieben dann wichtige Informationen und sinnvolle Hilfsmittel zentral zur Verfügung gestellt.

von links: Vizepräsident Heinz Pütz, Präsidiumsmitglied Wolfgang Kramwinkel, Vize-präsident Ansgar Kuiter (hinten), Präsidiumsmitglied Karlheinz Kramer, Präsidiumsmitglied Anton Gindele, Hauptgeschäftsführer Martin Paukner, TSD-Präsident Konrad Steininger, auf dem Foto fehlt: Präsidiumsmitglied Edgar Arend (TSD)

Auf die Frage nach den Zukunftserwartungen sagt Paukner: „Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir dank der nötigen inhaltlichen Breite sehr zielgerichtet weiterarbeiten können.“ Dazu müsse man sich natürlich weiterhin eng an den Bedürfnissen der Betriebe orientieren und die Leistungsfähigkeit hoch halten. „Beides Aufgaben“, da ist er sich sicher, „die das Team der Innungsorganisation souverän bewältigen wird.“

Zukunftspartner für die Branche

An anderer Stelle soll in 2014 das sogenannte TSD-Zukunftspartnerkonzept anlaufen. „Natürlich müssen wir uns darüber Gedanken machen, wie wir die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Gewerks auch finanziell auf eine breite Basis stellen können. Dabei habe ich eine Reihe von Unternehmern kennengelernt, die mit Blick auf die demografische Entwicklung durchaus bereit sind, sich an dieser Aufgabe zu beteiligen. Und eben diese Unternehmen wollen wir mittelfristig als Zukunftspartner für das Tischler- und Schreinerhandwerk gewinnen“, erklärt Martin Paukner.

Wort gehalten

Dass man derweil auf die Innungsorganisation als verlässlichen Partner bauen kann, zeigt auch ein ganz aktuelles Beispiel. So hat Tischler Schreiner Deutschland nach dem Austritt des thüringischen Landesverbandes schnell reagiert und deren Innungen und Betriebe, wie angekündigt, nicht im Regen stehen lassen.

Hauptgeschäftsführer Martin Paukner präzisiert: „Die Lage in Thüringen ist ausgesprochen heikel. Denn mit dem Austritt fallen auch die jüngst mit der SOKA-Bau getroffenen Vereinbarungen für alle betroffenen Innungen weg. Umso glücklicher bin ich, dass zwischenzeitlich bereits vier Innungen aus Thüringen die Option der direkten Mitgliedschaft im Bundesverband wahrgenommen haben.“

Berlin, 4. Dezember 2013

Ansprechpartner für die Redaktion:

Fridtjof Ludwig
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