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TSD-Mitgliederversammlung

Eine Gemeinschaft – ein Ziel

TSD-Präsident Konrad Steininger und TSD-Hauptgeschäftsführer Martin Paukner während der Sommermitgliederversammlung von Tischler Schreiner Deutschland. (Quelle: TSD)

Tischler Schreiner Deutschland demonstriert auf der Sommermitgliederversammlung große Geschlossenheit für das zentrale Ziel der Innungsorganisation: Die Bedingungen der Mitgliedsunternehmen kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern.
 
Hierfür gilt es, Herausforderungen rechtzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Nur so kann die Zukunftsfähigkeit der Tischler-/Schreinerbranche konsequent gesichert werden. TSD-Präsident Konrad Steininger und TSD-Hauptgeschäftsführer Martin Paukner sehen den Spitzenverband des Tischler-/Schreinerhandwerks für diese Aufgabe gut aufgestellt. Vier Erfolgsfaktoren führen sie dafür an:

Starke Markenpräsenz für eine gemeinsame Zukunft
Den jüngsten Beweis für die gute Entwicklung sieht Konrad Steininger in der Darstellung der Branche während der LIGNA Anfang Mai. Der Messeauftritt und insbesondere die hohe positive Resonanz der Besucher hätten gezeigt, was möglich sei, wenn man die Marke „Tischler Schreiner Deutschland“ konsequent umsetze.

Erfolgreiche Interessenvertretung
Hinzu komme, dass mit der Neugestaltung des Gefahrtarifes – um ein Beispiel zu nennen – Bedingungen für die Mitgliedsunternehmen ausgehandelt worden seien, „die von unseren Betrieben sehr gut angenommen werden.“ Und auch die aktuelle Entscheidung zur Tachografenpflicht zeige, so Steininger, „dass wir mit Hartnäckigkeit und einer guten gesellschaftlichen Vernetzung […] Kompromisse erzielen, mit denen wir die Bedingungen für unsere Branche ‚Schritt für Schritt‘ verbessern.“ In eine gute Ausgangslage will man sich nun auch beim Thema „Mindestlohn“ bringen. Sobald die erforderlichen politischen Weichen gestellt wurden, wird eine entsprechende Verhandlungskommission für das Tischler-/Schreinerhandwerk ins Leben gerufen.

Auch TSD-Hauptgeschäftsführer Martin Paukner bestätigt: „Ob als Interessenvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Industrie; ob bei der Weiterentwicklung der Marke ‚Tischler Schreiner Deutschland‘ zu einer stringenten Markenfamilie in den kommenden Monaten; ob bei der Produktentwicklung oder dem Engagement im Rahmen der Nachwuchswerbung und eines gemeinschaftlichen Verbände übergreifenden Internetauftritts – die Verantwortlichen denken in Chancen und nutzen damit nachhaltig die Stärke der Gemeinschaft.“

Starkes Netzwerk ist der Schlüssel zum Erfolg
Ein weiterer Schlüssel, hakt der 43-jährige Ver-bandsmanager nach, seien gute Kontakte zu den Berufsverbänden, zur Politik und Verwaltung sowie zur Industrie: „Nur wer gut vernetzt ist, kann seine Standpunkte vertreten und wird in Entscheidungen mit einbezogen.“ Jüngstes positives Beispiel sei die Berufung von Tischler Schreiner Deutschland in den Versichertenbeirat der Signal Iduna Gruppe.

Investitionen in die Zukunft
Die hohen Investitionen in die TSD-Nachwuchskampagne sehen sowohl Paukner als auch Steininger als wichtigen Schritt für die Zukunftssicherung. Allerdings müsse sich auch überlegt werden, wie man Branchenpartner zukünftig in die Finanzierung dieser gewerkübergreifenden Aufgabe einbinden könne.

Den Blick auf die eigene Organisation gerichtet, formuliert Präsident Steininger, aber auch einen eindringlichen Aufruf in Richtung Innungen und Betriebe, sich beim Thema Nachwuchswerbung intensiv einzubringen. Schließlich gäbe es eine Fülle an kostenfreien oder sehr günstigen Kampagneninstrumenten, die bereits heute erfolgreich eingesetzt würden. Einen Überblick der Instrumente finden Mitglieder von Tischler Schreiner Deutschland hier: www.tischler-schreiner.de/nachwuchsarbeit

Das steht auf der Agenda
Dass die kommenden Wochen und Monate intensiv bleiben, zeigte indes der Ausblick. So sind die Verhandlungen im Rahmen der angedachten EU-Richtlinie zum Zahlungsverzug ebenso ein Thema wie die Reform des AGB-Rechts. In beiden Fällen gälte es, handwerksgerechte Lösungen zu finden, da die derzeitige Auslegung den Mittelstand in eine unzumutbare Situation führe.

Zwei weitere Fälle, bei denen die Verbände engagiert um optimale Bedingungen für ihre Mitgliedsunternehmen ringen werden, seien die Erbschaftsteuerreform sowie die Einführung wirksamer Anreize für Verbraucher bei energetischen Sanierungen.

Berlin, 19. Juni 2013

Ansprechpartner für die Redaktion:

Fridtjof Ludwig
Tel.: 030 30 88 23-40
Fax: 030 30 88 23-42
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